Der Winter ist vorbei – Zeit für neue Abenteuer!
Endlich lassen wir die kalten Monate hinter uns und starten wieder ins Reiseleben. Unser erstes Ziel in diesem Jahr: Berlin!

Für ein Wochenende geht’s in die Hauptstadt – voller Vorfreude auf Kultur, gutes Essen, spannende Orte und einfach mal wieder Tapetenwechsel.
Ob Sightseeing, Streetfood oder einfach nur Großstadt-Feeling aufsaugen – Berlin, wir kommen!

 

Fr, 14.03.2025

Gegen 10:20 Uhr starten wir in Richtung Berlin (im Nachhinein haben wir festgestellt, dass das definitiv zu spät war... Freitagnachmittag mit dem Auto mitten in Berlin ist die Hölle).

Etwas mehr als 500 km und rund 5,5 Stunden Fahrt liegen vor uns.

Laut Navi werden wir gegen 16:00 Uhr unser Ziel erreichen: unser gebuchtes Hotel in Berlin Mitte.

Auf dem Weg legen wir noch einen Zwischenstopp ein.

Um 13:30 Uhr erreichen wir, direkt an der Autobahn A2 Hannover - Berlin, die Gedenkstätte "Deutsche Teilung Marienborn", den ehemaligen innerdeutschen Grenzübergang. Ein Ort voller Geschichte, der uns auf die Zeit der Teilung Deutschlands zurückblicken lässt und perfekt zum Einstieg in ein Berlin-Wochenende passt.

Ich bin früher schonmal, auf einer Klassenfahrt, hier gewesen, erinnere mich aber leider nicht mehr daran und fand es, in dem Alter, auch irgendwie nicht besonders spannend.

Daher sehen wir uns das jetzt doch mal etwas genauer an.

Auf dem Gelände kann man sich alleine umsehen, der Zugang ist kostenlos. An bestimmten Tagen finden zu bestimmten Zeiten aber auch öffentliche Rundgänge statt, die ebenfalls kostenlos sind.

Man bekommt einen Überblick über das weitläufige Gelände. Hier passierten täglich Tausende von Autos und Lkw die Grenze, unter strenger Kontrolle der DDR-Behörden.

Heute ist das Gelände eine Gedenkstätte, die eindrucksvoll zeigt, wie der Alltag an der Grenze aussah: Abfertigungsbereiche für die in die DDR einreisenden PKWs und LKWs, Zollbereich, Wechselstube der DDR-Staatsbank, Kommandantenturm der Grenztruppen. Auf dem Außengelände mit Infotafeln gibt es diverse Ausstellungsräume mit Dokumentationen und Fotos - eine interessante Erinnerung an die frühere Zeit und an das, was dort passiert ist.

Nach einem kurzen Zwischenstopp von einer halben Stunde geht es für uns gegen 14:00 Uhr weiter.

 

Gegen 16:20 Uhr erreichen wir unser Hotel in Berlin Mitte.

Bereits 4 Wochen vor Anreise haben wir das Innside by Melia Berlin Mitte**** gebucht: Doppelzimmer inkl. Frühstück für 2 Übernachtungen (14. - 16.03.25).

Das Hotel macht einen super Eindruck, es gefällt uns und die Lage ist perfekt. 👍 

Das Innside by Melia liegt recht zentral, nur 3 Minuten zu Fuß von der U-Bahn-Station  "Naturkundemuseum" und eine U-Bahn-Station vom Hauptbahnhof entfernt. Ein idealer Ausgangspunkt um Berlin zu erkunden.

Ein Blick in unser Zimmer...

...und in die Minibar. Die Getränke, die täglich aufgefüllt werden, sind tatsächlich kostenlos. Das haben wir bisher in deutschen Hotels eher selten erlebt. Ein toller Service.

Wir haben nur eben unser Gepäck auf's Zimmer gebracht 

und uns dann direkt auf den Weg zum Parkplatz an der Charité gemacht.

Ein Nachteil ist das Parken in Berlin, da es mit hohen Kosten verbunden ist:
Die zum Hotel gehörige Tiefgarage kostet 28,00 €/Tag. Wir haben uns vorab über die Parkopedia - App informiert und einen günstigen Parkplatz an der Charité (15 Gehminuten vom Hotel) ausfindig gemacht. Dort kostet das Parken für die gesamte Zeit 27,00 €.

Nach einem 10minütigen Fußweg am Hauptbahnhof angekommen...

Um Berlin zu erkunden ist es sinnvoll, sich ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel zuzulegen. 

Wir haben uns für die Berlin Welcome Card für 48 Stunden entschieden und dafür 26,90 € pro Person bezahlt. Wenn man die Angebote für verschiedene Sehenswürdigkeiten nutzt, lohnt sich diese Karte auf jeden Fall.

Nach Entwertung können wir die Karte 48 Stunden lang nutzen, das ist bis Sonntag, 17:45 Uhr.

Am Hauptbahnhof geht es direkt in die nächste U-Bahn in Richtung Regierungsviertel/Reichstag. Rundherum sieht man nur Baustellen, was optisch nicht besonders schön ist.

Die nächste Station ist der Leipziger Platz (Ausstieg U-Bahn Potsdamer Platz), wo sich die "Mall of Berlin" befindet, ein überdachtes Einkaufszentrum, das 2014 mit ca. 200 Ladenlokalen eröffnet wurde.

Nach und nach wurden es 270 Läden, von denen mittlerweile aber 90 schon wieder geschlossen sind. 

Auch "Tesla" und das nagelneue "Modell Y" findet man in der Mall.

Weiter geht's zum Potsdamer Platz und zum Center am Potsdamer Platz (bis März 2023 Sony Center).

Das auffälligste Element des Centers am Potsdamer Platz ist die 67 Meter hohe Dachkonstruktion aus Stoffbahnen, die sich wie ein Zeltdach über die Mitte des Center-Areals spannt. Die einzelnen Bahnen sind mit Zugankern an einem Stahlring befestigt, der auf den umliegenden Gebäuden auflieg. Diese einzigartige Architektur bilden sieben Einzelbauten, in denen sich Kinos, ein Museum, Gastronomie, Büros und Wohnungen befinden.

Das "Lindenbräu" inmitten des Centers am Potsdamer Platz: Traditionelles Brauhaus-Ambiente, Hausmannskost und Berliner Bierkultur... superlecker!!!

Danach wird es Zeit, sich auf den Weg zum Hotel zu machen. Morgen wird's bestimmt anstrengend. 

 

Sa, 15.03.25

Guten Morgen aus dem "Innside by Melia"...

Frühstücksbuffet, sehr ansprechend und mit großer Auswahl.

Nach dem Frühstück geht es mit der U-Bahn zum Alexanderplatz, um von dort in den Hop-on/Hop-off Doppeldeckerbus von BIG BUS zu steigen.

Erinnerungen werden wach...

Wie bereits vor einem halben Jahr in Dubai, haben wir auch heute die Bustour online über "Get your Guide" gebucht.

Bezahlt haben wir, für die 24 Stunden-Variante, 26,60 € pro Person. Das ist etwas weniger als die 25%ige Ermäßigung der Berlin Welcome Card (die Ermäßigung gilt auf den regulären Preis von 37,00 € p. P.). 

Darin enthalten ist außerdem ein Besuch in einer der 4 Berliner Spielbanken inkl. einem kostenlosen Getränk.

Vom Alexanderplatz werden 16 weitere Haltestellen angefahren (rote Route):

  • Museumsinsel
  • Friedrichstraße
  • Brandenburger Tor
  • Reichstag
  • Hauptbahnhof
  • Haus der Kulturen der Welt
  • Schloss Bellevue
  • Siegessäule
  • Kudamm
  • Kadewe
  • Lützowplatz
  • Potsdamer Platz
  • Berliner Mauer
  • Checkpoint Charlie
  • Gendarmenmarkt
  • Rotes Rathaus

Die wichtigen Infos zu den Sehenswürdigkeiten und die geschichtlichen Hintergründe bekommt man via Audioguide (Kopfhörer). Bereits in Dubai fanden wir das super interessant. 

Und für die rote Route sind ca. 2 Stunden eingeplant.

Auf geht's...

Reichstag

Bundeskanzleramt 

Schloss Bellevue 

Siegessäule 

Kudamm mit Gedächtniskirche und KaDeWe

Potsdamer Platz mit Bahn Tower

Berliner Mauer, Checkpoint Charlie und Gendarmenmarkt 

Rotes Rathaus und im Hintergrund der Berliner Fernsehturm

...und wieder zurück am Alexanderplatz. 

Es geht kurz zum Hotel

und dann weiter zum Kudamm.

So schmeckt Berlin!

"Curry Wolf" ist Kult, denn dort gibt es die Original Berliner Currywurst und die schmeckt wirklich super. In einer Seitenstraße am Kurfürstendamm gibt es den Traditionsimbiss seit 16 Jahren. 

Erstaunt hat uns der Preis: Die Currywurst kostet nur 3,50 €. 

Das ehemalige "Café Kranzler"...

Das berühmte Berliner Café wird zur Zeit modernisiert. Es soll ab 2026 komplett umgebaut werden.

Bis Juli 2025 wird es als Kranzler X für Experimente, Unterhaltung und Menschen genutzt. Ein Raum für Begegnungen, Unterhaltung, Kultur und zeitgemäßem Konsum.

Es besteht aus  Café Kranzler, Kranzler Markt und Kranzler Zoo.

Unser ausgiebiger Kudamm-Bummel endet in der Berliner Spielbank.

Wirklich interessant, was es dort zu sehen gibt.

Unsere letzte Station für heute ist die Fahrt zum Brandenburger Tor, vorbei am Ampelmann Shop Unter den Linden.

Das Brandenburger Tor, Wahrzeichen von Berlin und seit dem Mauerfall das Symbol für die Einheit Deutschlands, ist ein Muss, wenn man in Berlin ist.

Es ist das einzige erhaltene Stadttor Berlins und stand damals vor allem für die Trennung der Stadt in Ost und West. Heute gehört es zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins.

Gegen 21:30 Uhr zurück im Hotel geht es, nach einem anstrengenden Tag und einer "Berliner Weiße", direkt in's Bett.

Für morgen haben wir noch einiges geplant, bevor es gegen Abend wieder in Richtung Heimat geht.

 

16.03.2025

Guten Morgen Berlin...

Heute erwarten uns Sonne und angenehmere Temperaturen als die letzten 2 Tage. Unseren letzten Tag in Berlin werden wir noch ausgiebig nutzen, bevor wir uns heute gegen Abend auf den Rückweg machen.

Wir checken aus und machen uns erst auf den Weg zum Parkplatz und dann zum Hauptbahnhof.

Von dort geht es weiter zum "Illuseum", das sich in der Nähe des Alexanderplatzes befindet.

Das "Illuseum" ist das Museum für die Sinne: Hier erlebt man Illusionen, optische Täuschungen und digitale Kunst. 

2018 wurde es als "Museum der Illusionen" in Berlin Mitte eröffnet, 2019 dann in "Illuseum" umbenannt.

Das sehen wir uns doch mal genauer an...

Hier sieht man, wie sich unser Auge austricksen lässt...

Optische Illusionen entstehen, wenn Auge und Hirn kleine Fehler unterlaufen...

Schon interessant, wie man dann Dinge optisch wahrnimmt.

Unheimlich interessant fanden wir auch dieses Spiel. Die Drei saßen eine ganze Weile davor, haben von links nach rechts, vor und zurück und von oben nach unten geschoben.

Mario hat dann letztendlich die entscheidende Idee für die Lösung.

Dieses knifflige Schiebespiel nennt sich "Khun Pan" und Ziel ist es, das Quadrat durch Verschieben der Spielsteine von der Ausgangsposition durch einen Schlitz in der Schmalseite aus dem Spiel zu schieben. Und das ist gar nicht so einfach.

Nach einer Stunde Aufenthalt im "Illuseum" geht es weiter, denn wir haben heute noch einiges vor.

Nächstes Ziel: Die Hackeschen Höfe, in der Nähe des Alexanderplatzes, sind ein Magnet für Touristen aber auch für die Berliner.

Erbaut von 1905 bis 1907, bestehend aus 8 Gewerbehöfen, um die herum sich die Gebäude gruppieren, seit 1977 unter Denkmalschutz.

Eine bunte und spannende Vielfalt: Cafés, Geschäfte, ein Kino, Bars, Restaurants etc.

Auf unserem Fußweg, zurück zum Alexanderplatz, kommen wir an "Käthe Wohlfahrt" vorbei.

Eine Weihnachtserlebniswelt 365 Tage im Jahr. Unglaublich!

Schade, dass sonntags geschlossen ist. Ich hätte mir das gerne mal angesehen. 

Der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz, eine der beliebtesten, historischen Sehenswürdigkeiten Berlins.

Die Eckdaten: 368 m hoher Turm, eröffnet 1969, mit Aussichtsplattform in 203 m Höhe, Restaurant, das sich dreht, in 207 m Höhe.

Berlin bei allerbestem Wetter und strahlendblauem Himmel. ☀️

High Swing Berlin,  die höchste Schaukel Europas: Für 29,90 € knapp 5 min Schaukeln, in 120m Höhe, auf dem Dach des Park Inn Hotels am Alexanderplatz.

Uns wird beim Zusehen schon schlecht... 🙈

Wir verabschieden uns vom Alexanderplatz und besuchen ein letztes Mal den Potsdamer Platz.

Die letzte Attraktion für heute befindet sich im Einkaufszentrum "The Playce", einem Shoppingcenter auf drei Etagen mit 130 Einzelhändlern auf über 40.000 qm, das 2022 nach Umbau neu eröffnet hat (vorher "Potsdamer Platz Arkaden").

"The Upside Down Berlin"...

ein super spaßiger Ort – perfekt für coole Fotos und lustige Momente. Räume, die komplett auf dem Kopf stehen bzw. die verkehrt herum eingerichtet sind usw. usw.

Das Upside Down" ist kein klassisches Museum mit Geschichte oder Kunst – eher ein Foto-Erlebnis mit optischen Illusionen.

Direkt am Eingang erklärt man uns den Ablauf und ein Foto wird gemacht, das man sich direkt ausdrucken kann. Zu unserer Überraschung ist das auch noch kostenlos.

Kurz zum Eintrittspreis: Wir nutzen hier den Rabatt der Welcome Card und zahlen so nur 18,50 € anstatt regulär 24,95 € p. P.

Auch weitere Fotos, die man in den verschiedenen Räumen mit den hauseigenen Kameras machen kann, kann man sich hinterher kostenlos herunterladen.

Los geht's und der Spaß kann beginnen... 🙃 🙃 🙃

Hier der Eingang mit buntem Hintergrund, der sich bewegt. Man bekommt dadurch das Gefühl, die Brücke, über die man geht, dreht sich. Das verursacht schon ein ziemliches Schwindelgefühl... 😂

Vorhang auf...

Der Besuch im "Upside Down" hat sich wirklich gelohnt. Ein echtes Erlebnis, das wir auf jeden Fall weiterempfehlen können. 👍

Knapp 1,5 Stunden haben wir uns hier aufgehalten.

Es wird Zeit, sich so allmählich auf den Weg zurück zum Hotel zu machen, denn dort steht noch unser Gepäck.

Außerdem haben wir gestern Abend eine original italienische Pizzeria in Hotelnähe entdeckt:

https://neapizza1889.de/

Die Pizza ist wirklich einzigartig, typisch italienisch und unglaublich lecker.

 

Dort gibt's vor Abfahrt noch eine leckere Pizza 🍕.

Um 18:30 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Hause.

Die Rückfahrt klappt super, und, trotz Pause und kurzem Stau, kommen wir nach 4,5 Stunden um 23:00 Uhr zuhause an.

Ein tolles Wochenende geht zu Ende.

Berlin ist immer wieder eine Reise wert. Diese Stadt hat soviel zu bieten. Ein Ort, der nie langweilig wird und immer wieder auf's Neue begeistert.

Berlin, wir kommen bestimmt nochmal wieder...